Programm

Montag  13.01.2014 – 18.00 Uhr – AB-Foyer Universität Trier
Sektempfang zur Programmvorstellung forex-handel lernen der HomosellasektempfangZum Auftakt der Jubiläums-Homosella stellen die Veranstalter_innen das Programm der schwuLesBischen Kulturtage vor. Mit einer „Postkarten-Ausstellung“ reisen wir einmal um die Welt und geben bei einem Glas Sekt einen Überblick über das diesjährige Programm. Im gemeinsamen Gespräch bieten wir einen Einblick in die unterschiedlichen Lebensrealitäten von homo- und transsexuellen Menschen an den verschiedenen Orten unserer Welt.

Donnerstag 16.01.2014 – 18.00 Uhr – Universität Trier, Raum B17
Hinter den schwulen Lachern – Homosexualität bei den SimpsonsSimpsonsVortrag von Erwin In het Panhuis

Die erfolgreiche US-Zeichentrickserie „Die Simpsons“ richtet sich mit ihren satirischen Beiträgen zu politischen und gesellschaftlichen Themen seit mehr als 20 Jahren im Besonderen auch an Erwachsene. Erwin In het Panhuis analysiert anhand der ersten 500 Folgen, wie sich die Simpsons zu schwulen und lesbischen Themen wie der sogenannten Homo-Ehe positionieren. Dabei werden nicht nur viele Figuren mit ihrer recht flexiblen sexuellen Orientierung vorgestellt, sondern auch ca. 200 popkulturelle Referenzen – meistens Filmtitel – kritisch unter devisenhandel broker die Lupe genommen, viele Fälle von Zensur dokumentiert und ein Vergleich mit anderen Serien vorgenommen.

Freitag 17.01.2014 – 18.00 Uhr – SCHMIT-Z
Vi är inte bög? – Vi är gay! (Wir sind nicht schwul, wir sind gay!)MBGVortrag von Marc-Bernhard Gleißner

1. In welchem Land ist man eigentlich, wenn selbst die Konservativen der Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften mit der Ehe zustimmen? 2. Was läuft in einem Land schief, wenn ein Schüler Homosexuelle abnormal nennt und deswegen durchfällt? 3. Und was macht man, wenn man sich in Fummel geschmissen hat und sich beim Toilettengang im Club nicht fragen muss: Gehe ich für kleine Mädchen oder Jungs, da es nur Unisex-Toiletten gibt? Antworten: 1. Schweden. 2. Nichts! 3. Mensch steht in einer riesengroßen Schlange vor dem Klo und lernt die Menschen, um sich herum kennen.

Schweden ist eines der aufgeschlossensten forex-devisenhandel Länder Europas gegenüber LGBTIs. Der Frage warum dies so ist, versucht Marc-Bernhard Gleißner in einem kurzweiligen Vortrag nachzugehen und wird zudem selber ein wenig aus dem Nähkästchen seiner Schwedenreisen plappern.

20.01.2014 – 20.00 Uhr – Broadway Filmtheater
Film: Call me Kuchu callmekuchuDokumentarfilm, USA 2012

David Kato ist einer der Wenigen, die es wagen in Uganda für die Rechte der Homosexuellen einzutreten. Seine Arbeit wird ihm besonders durch das aktuelle Anti-Homosexualitätsgesetz stark erschwert, zudem versuchen einige religiöse Gruppen immer wieder den Freiheitsentzug und die Todesstrafe für Schwule und Lesben durchzusetzen. Dennoch protestiert Kato mit seinen Anhänger_innen vor Gerichtshöfen und der Regierung mit der Unterstützung der Vereinten Nationen. Die öffentlichen Hassattacken und Übergriffe auf Homosexuelle nehmen trotzdem nicht ab.

 

Dienstag, 21.01.2014 – 18.00 Uhr – SCHMIT-Z
Geschichte und aktuelle Lage der Homophobie und der LGBT-Bewegung in RusslandWanjaVortrag von Wanja Kilber

Seit mehreren Monaten wird in Russland Homophobie zur offiziellen politischen Ideologie erklärt. In seinem Vortrag geht Wanja Kilber den Fragen nach, wie es die russische queere Szene betrifft, wie sie trotzdem noch aktiv sein kann in Sachen Aufklärung und Hilfeleistung und welche Handlungsmöglichkeit es von Deutschland aus gibt.

Wanja Kilber ist Osteuropa-Koordinator des LSVD-Hamburg und Mitbegründer vom Quarteera e.V, einer Vereinigung russischsprachiger LGBTI in Deutschland, die in letzter Zeit homo- und transsexuellen Flüchtlingen aus Russland hilft. Seit Jahren organisiert Kilber zusammen mit dem LSVD-Hamburg innerhalb der Städtepartnerschaft mit St.Petersburg Austausch mit russischen Aktivist_innen.

Mittwoch, 22.01.2014 – 18.00 Uhr – Kokolores
The Gay Area – LGBTs in San Francisco
Simon
Vortrag von Simon Schultz von Dratzig
Seit den 70ern gilt San Francisco mit als das El Dorado für Schwule und Lesben an der Westküste, ebenso wie die USA als einer der liberalsten Staaten der Welt angesehen werden. Nicht erst seit Harvey Milk besteht hier mit dem Castro District eines der Epizentren queerer emanzipatorischer Politik. Doch was hat sich seit der AIDS-Krise getan und wie lebt es sich dort heute?
Der Filmemacher Simon Schultz von Dratzig hat diesen Sommer den Trans*-March in San Francisco mit der Kamera begleitet und gibt einen Einblick in queere Verhältnisse Nordamerikas.
Im Anschluss chillen wir im Kokolores und genießen ein gemeinsames, lockeres Beieinander.

Donnerstag, 23.01.2014 – 18.00 Uhr – Universität Trier Hörsaal 3
Homosexualität und Islammina
Vortrag von Mina Ahadi (Foto: Evelin Frerk)
Die gebürtige Iranerin Mina Ahadi war aktiv in der linken Opposition gegen den Schah. Als die Revolution im Iran scheiterte, organisierte Mina Ahadi Protestaktionen. Als regimekritische Aktivistin wurde sie schikaniert und ihr Mann wurde nach einer Hausdurchsuchung hingerichtet. Sie entkam und wurde in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Seit 1996 lebt sie in Köln. 2001 gründete Mina Ahadi das Internationale Komitee gegen Steinigung, 2004 das Komitee gegen Todesstrafe. Auf der Gründungsversammlung des Zentralrats der Ex-Muslime wurde Mina Ahadi zur 1. Vorsitzenden gewählt. Seit der Veröffentlichung dieser Information im Februar 2007 steht Mina Ahadi unter Polizeischutz.
2007 wurde Mina Ahadi zur Säkularistin des Jahres in England gewählt und in 2008 erhielt sie den Medienpreis in Wien für ihr Buch „Ich habe abgeschworen“. Richard Dawkins sagt über sie: Ich habe schon lange das Gefühl, die Lösung für die weltweite Bedrohung durch islamischen Terrorismus und Unterdrückung liegt im Aufbegehren der Frauen. Mina Ahadi ist eine charismatische Anführerin, die auf dieses Ziel hinarbeitet.

Freitag, 24.01.2014 – 20.00 Uhr – Villa Wuller – Eintritt 7€ (Konzerte + Party)
Fluten & Von Deck
Konzert
FLUTEN das, was zunächst einmal nach Widerspruch aussieht: Elektro und Gitarre, fünf Achtel und Melodie, Dissonanz und Pop. Zwischen Krach und Feingefühl schaffen FLUTEN Tanzbarkeit mit Brüchen und Kanten.
Von Deck werfen zu dritt einen eigenwilligen, störrischen und dennoch extrem tanzbaren Deutsch-Post-Punk-Wave-Synthie-Cocktail, der bei anderen Bands eine ganze Batterie von Macbooks verschlingen würde.
Lasst uns spielen!

Freitag, 24.01.2014 – Villa Wuller – Eintritt 5€ (nur Party)
Queer As Trier –  Die Homosella Party!
queerAsTrierParty mit Rhythm! DJs: Benjamin Riedl & Oliver Bersin (Köln)
Nach den zwei Konzerten die uns allen die queeren Herzen wegbrennen, verwandeln wir uns in rhythmische Villenbewohner.

Ein Gedanke zu “Programm

  1. Zu den genannten Fragen zum Schweden-Vortrag muss fairerweise gesagt werden, dass die genannten Chrakteristika ausnahmslos auch für das Fleckchen Vermont zutreffen bzw. Vermont ebenfalls die richtige Antwort ist – auch wenn das kein eigenständiges Land ist. NOCH nicht!!!! :D

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